Bodegas La Cigarrera: Sherry aus Andalusien

Denominación de Origen

Die Anfänge der Bodegas La Cigarrera reichen bis ins Jahr 1758 zurück, als José Colóm Darbo mehrere Gebäude in Sanlúcar de Barrameda kaufte. Heute wird die Bodega, die immer im Besitz der Familie geblieben ist, bereits von der neunten Generation geführt. Die Bodegas La Cigarrera trägt die Herkunftsbezeichnung „Jerez-Xérés-Sherry y Manzanilla – Sanlúcar de Barrameda“ und arbeitet nach traditionellen Richtlinien im Herstellungsprozess.

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Manzanilla

Probiert man den Manzanilla, der der Bodega ihren guten Ruf beschert hat, so schmeckt er fein, frisch und aromatisch; Charakteristika, die während des natürlichen, biologischen Reifeprozesses entstehen.

Am Anfang dieses Reifeprozesses steht der vergorene Traubensaft mit einem Alkoholgehalt von 11-12%, diesem Most wird Weindestillat zugefügt, bis der Alkoholgehalt 15-18% erreicht. Gefüllt in übereinander gelagerte Fässer (ciadera) bildet sich an der Oberfläche eine Hefeschicht, genannt velo de flor, die die Oxidation verhindert, den Wein von der Luft abschließt, ihm Nährstoffe zuführt und ihm Alkohol entzieht. So erfolgt die biologische Reifung.

Die Weinfässer werden im Solera-Verfahren in drei bis vier Reihen über den sogenannten Soleras (span.: suelo = Boden) gestapelt. In regelmäßigen Abständen, idealerweise alle drei Monate, wird den Soleras ungefähr ein Drittel des gereiften Weines für die Abfüllung auf Flaschen entnommen. Diese Menge wird dann jeweils mit Wein aus den darüberliegenden Fässern ersetzt, und in die Fässer der obersten Reihe wird junger Wein nachgefüllt. Dieser Prozess gewährleistet, dass sich die Eigenschaften der älteren Weine mit denen der jüngeren mischen und somit Qualität und Art des Produktes gleichbleiben.

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