Schon im Jahr 1839 fand sich der Name des Châteaus in den Ausgaben des Cocks&Féret, so der umgangssprachliche Name des bekannten Bordeaux-Weinverzeichnisses. Seit 1932 ist das Château in der offiziellen Klassifizierung als Cru Bourgeois de Médoc aufgeführt. Diese Geschichte hat mit Sohn Fredéric eine weitere Dimension bekommen. Frédéric wuchs hier in Valeyrac auf und verbrachte seine Jugend zwischen dem Port de Goulée und den Weinbergen, in denen seine Eltern arbeiteten. Frederic Méhaye war der erste französische Student, der im Jahre 1987 von der Universität Bordeaux nach Chiltern Valley kam, um dort zu hospitieren. Er verfügte über ausgezeichnete Weinkenntnisse und nach seiner Rückkehr ins Médoc Gebiet produzierte er bei Château La Tour de By, einen Jahrgang bei Château Fourcas Dupré und einen bei Château Lafite-Rothschild. Obwohl er ein Angebot von Château Lafite-Rothschild erhielt, um in Chile den Los Vascos zu produzieren, widmete er sich dem Weingut der Familie. Von klein auf mit dem Weinbau vertraut, studierte er später Önologie und trat 1989 in das Unternehmen der Eltern ein. Das erste gemeinsame Projekt des kleinen Familienbetriebs war mit dem Bau einer neuen Weinkellerei nur ein Jahr später ein großes Projekt, das mit technischen Neuerungen in den 90er Jahren seine Fortsetzung fand. Aus Fredéric ist heute ein ebenso pragmatischer wie mutiger Winzer geworden. 

Das Handeln der Familie Méhaye wird von folgenden Prinzipien geleitet:

 

1. Gute Trauben ergeben guten Wein;

2. Wir setzen auf traditionelle Produktionsmethoden;

3. Indem wir guten Wein herstellen, respektieren wir unsere Kunden.

Herkunft/Region:
Frankreich, Médoc       

Geschichte/Tradition:
Seit 1932 ist das Château in der offiziellen Klassifizierung als Cru Bourgeois de Médoc aufgeführt.

Familienunternehmen:
Weingut in zweiter Generation

Rebsorten:
Merlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot


Die Weine der Familie Méhaye aus dem Médoc 

Das Médoc-Gebiet zieht sich als schmaler Streifen nordwestlich von Bordeaux entlang. Hier werden Weine produziert, die im Vergleich zu den Weinen aus Saint-Émilion, Pomerol und Graves mehr Zeit brauchen, um sich zu entwickeln. Danach jedoch erreichen sie eine nicht zu übertreffende Harmonie, Eleganz und Noblesse. Das Médoc ist die Wiege der Familie Méhaye. Auf dem 53 Hektar umfassenden Weingut werden zu 40% Merlot, 50% Cabernet Sauvignon und 10% Petit Verdot angebaut. 

 „Um guten Wein herzustellen, muss man gute Trauben in den Keller bringen“ – diese Prämisse gehört zur Philosophie der Familie Méhaye. Was darauf hinweist, dass hier vom Beginn der Weinzubereitung an Wertschätzung und Sorgfalt einen hohen Stellenwert einnehmen. Außerdem werden die Weine unter Beachtung traditioneller Methoden angebaut. Das Château liegt zudem auf einem Kiesrücken am Rande der Gironde: eine privilegierte geographische Lage mit Bodenverhältnissen, die einzigartige Weine hervorbringen.  

Verkostungsnotiz: 2015er Château Sipian

Ein Grand Vin de Bordeaux, dessen tiefe rubinrote Farbe in einem spannenden Kontrast zum zarten Bukett mit seiner spürbar jugendlichen Note steht. Gleich der erste Schluck schmeichelt dem Gaumen, um dann den Geschmackssinn mit einem intensiv fruchtigen Aroma zu überraschen.  

ZUM PRODUKT

Die Entstehungsgeschichte eines Sipians

Die Philosophie der Familie Méhaye folgend, produziert das Château Sipian klassische Médoc-Weine. Direkt bei der Weinlese werden die Trauben sortiert und anschließend für mehrere Tage einer Kaltmazeration unterzogen. Bei dieser wird die Maische auf unter 12° Celsius heruntergekühlt, um so Farbe, Aromastoffe und Tannine frühzeitig aus den Beerenschalen zu lösen. So entstehen besonders gehobene Wein-Qualitäten. Anschließend findet die alkoholische Gärung statt. Nach dem der gesamte Zucker in Alkohol umgewandelt worden ist, wird vor Ort verkostet.

Erst wenn die Qualität überzeugt, werden die nächsten Produktionsschritte eingeleitet.

Im Anschluss werden die frei gekelterten Weine getrennt und die Trester durch eine traditionelle Presse geleitet. Danach erfolgt der erste Verschnitt, um die Tanks zu füllen und den Wein für die malolaktische Gärung vorzubereiten. Diese dauert etwa fünfzehn Tage. Am Ende dieser Zeit wird der Wein zur Reifung in Fässer abgefüllt, wo er die nächsten 12 bis 18 Monate seine Reife erlangt. Nach der Flaschenabfüllung gehen die Weine aus dem Hause Sipian in den Verkauf.

Verkostungsnotiz: 2015er Château Sipian „Quintessence“

Der 2015er Château Sipian „Quintessence“ lagert zwei Jahre lang in neuen Barriques und gibt sich mit dem Aroma von dunklen Früchten und Gewürzen recht geheimnisvoll, bevor der Trinkgenuss in ein langes Finale übergeht. 

Der „Quintessence“ von Château Sipian ist eine Cuvée aus den ältesten Reben des Châteaus, welches aus einer Mischung aus 25% Cabernet Sauvignon, 25% Merlot und 50% Petit Verdot gekeltert wird. Die Vinifikation der Weine ist eine traditionelle Médoc-Vinifikation mit einer 18- bis 20-monatigen Reifung in Eichenfässern. Es werden 10.000 Flaschen pro Jahr produziert. 

ZUM PRODUKT

Das Château Sipian bietet genau die Vielfalt, für die Bordeaux so berühmt ist. Hier finden Sie passende Weine für jede Lebenssituation: Vom klassischen, kräftigen und strukturiertem Château Sipian bis zum Quintessence, der ein würdiger Vertreter der großen Appellation Bordeaux ist.

 

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